Physio and More Praxis für Physiotherapie und Osteopathie Straubing

Osteopathie

(osteon = Knochen und pathos = Leiden)

Unser Körper funktioniert nur als Einheit, wenn sich alles in ständig freier Bewegung befindet. Bewegungsverluste von Knochen und Gelenk mit den anhaftenden Geweben (Muskeln, Sehnen, Ligamenten, Faszien und Organen), bedeuten einen gestörten Lauf der Körperflüssigkeiten (arteriell, venös und lymphatisch). Die Unbeweglichkeit oder der Stillstand einer Struktur bedingt auf Dauer dessen Krankheit.

Bewegung bedeutet Leben und Leben bedeutet Bewegung!

In der Entwicklung der Osteopathie haben sich verschiedene Gebiete differenziert:

Parietale Osteopathie: Untersuchung und Behandlung der Gelenke und Knochen in Funktion und Beweglichkeit und in Abhängigkeit zu anderen Körpersystemen (z.B. Manueller Therapie)

Myofasziale Osteopathie: Faszien, Muskeln und Bindegewebe

Viszerale Osteopathie: betrifft das innere Mileu von Organen und Geweben, Organbeweglichkeit und neurovegetativen Afferenzen

Craniosacrale Therapie: betrifft die Mobilität der Schädelknochen, das membranöse System und somit auch die Liquorzirkulation

 

Wir behandeln in unserer Praxis nach 3 Basisprinzipien der Osteopathie:

1. Der Körper bildet ein einheitliches Ganzes!

Für unsere Gesundheit ist entscheidend, dass alle Teile unseres Körpers aufeinander abgestimmt sind und inter-aktiv funktionieren. Wenn es irgendwo Einschränkungen gibt, hat dies Einfluss auf den Gesamtorganismus des Menschen. Somit müssen die entstehenden Sympfomatiken/Probleme nicht dort auftreten, wo sie entstanden sind! Einige Beispiele:

Ein gynäkologisches Problem kann eventuell Kopfschmerzen oder eine Fehlstellung des Beckens provozieren.

Ein Magenproblem kann eventuell Grundlage für eine Funktionsstörung des Zwerchfells sein oder Schulter und/oder Kieferprobleme verursachen

Eine Fußfehlstellung (Platt-, Senk-, Knickfuß) verursacht eventuell einen Beckenschiefstand und kann weiterlaufend (aufsteigende Kette) zu zwangsläufigen Positionsveränderungen des Körpers führen. HWS/Kopfschmerzen entwickeln sich.

 

2. Das Entstehen von Krankheiten ist abhängig von Abwehrkräften unseres Organismus…

…und dem gegenüber natürlich der Stärke der toxischen Einflüsse (z.B. Fehlernährung), die auf Ihn einwirken. Der Körper verfügt über Kompensationsmechanismen und ein „eigenes Abwehrsystem“ und versucht unter Auslösung von Belastungen/Stress jegliche Reize zu verarbeiten und abzubauen. Folgen sind zuerst lokale Bewegungseinschränkungen mit abnormalen Spannungsaufbau im Gewebe. Die Summation der krankhaften Einflüsse übersteigt irgendwann die Kompensationsfähigkeit und Abwehrkraft unseres Körpers. Dann kann sogar ein sehr banaler Reiz oder Krankheitserreger unsere Abwehrbarriere überwinden und das funktionierende System Mensch auf allen Ebenen beeinträchtigen – aus dem Gleichgewicht bringen. Mit Behandlungen lösen wir Fixationen, Fehlstellungen, sorgen für Durchblutung und geben unserem Organismus den nötigen Raum für Kompensationsmöglichkeiten und einem gestärktem Abwehrsystem.

 

3. Das dritte Prinzip ist gestützt auf die Beweglichkeit,

denn Bewegung bedeutet Leben und Leben bedeutet Bewegung! Bei Krankheiten ist die Beweglichkeit vieler Strukturen im Körper eingeschränkt. Gelenke, Muskeln, Bindegewebe, Sehnen und Bänder aber auch Organe und Faszien sind betroffen und reduzieren den Fluss der Körperflüssigkeiten und Energien. So wirken wir mit unserer Behandlung auf allen Ebenen und auf alle Strukturen ein, um die Harmonie zu festigen.